Schwule Fanträume - Stephen Gatelys Mut zur Wahrheit
Traurige News haben uns die Anfang der Woche erreicht. Stephen Gatelys tragischer Feierunfall hat uns alle zutiefst berührt. Da trinkt einer einen über den Durst und dann so was. R.I.P Stephen, mein Beileid der lieben Familie Gately! Bleibt stark.
Dabei Hut ab, oder, wie die Franzosen so schön sagen: Chapeau, ob Stephens Courage. Der junge Mann war ja wohl einer der wenigen Boyband-Jungens und Stars im Allgemeinen, die mit ihrer sexuellen Orientierung nicht hinter den Berg gehalten haben. Klar Anfangs hat sexy Stephen den Mädels was vorgegaukelt, aber irgendwann war's dann genug: "I am gay and I am in love" (ich bin schwul und verliebt.)
ließ er verlautbaren. Ohne Rücksicht auf Verluste. Kann schon sein, dass sich ein paar verliebte Gören daraufhin frustriert ein paar Donuts mehr einverleibt haben, aber so wirklich geschadet hat Stephens Outing ja wohl keinem.Apropos Outing: Meiner Meinung nach gibt es da noch eine ganze Menge schwuler, aber ungeouteter Boybandjungs, die tanzend, singend und überaus charmant lächelnd die Knie ihrer weiblichen (und männlichen!) Fans mit sexy Hüftschwüngen zum Schlottern bringen. Oder nicht? Ich bin mir da bei dem einen, oder anderen hundertprozentig sicher. Okay, ich darf keine Namen nennen, aber trotzdem: Der Blonde und der Dunkelhaarige, die in der Retortenband singen, die die kleinen Mädels seit Jahren zum austicken bringt, also die sind doch sicher .... schwul! Genau die. Da hören die Gerüchte doch garnimmer auf. Okay, das angebliche Inflagrantibild von dem Blonden durfte nicht veröffentlicht werden, aber nachgezeichnet wurde die verwegene Szene dann doch, wen ich mich richtig erinnere. Oder was ist mit Deutschlands Lieblingsband Nummer Eins? Die Frisur allein. Da erzählt mir keiner was. Oder - nächstes Beispiel - was ist mit dem sexy Latino, der in jedem Video eine andere beglückt? Also bitte!!! Ja ja, schreit ihr nur laut "Verleumdung". Ist ja auch egal, sich zu outen ist ja wirklich reine Privatsache. Ich sag ja gar nichts.
Außer, dass George Michael seit seiner Toilettenaktion auch nicht weniger beliebt ist, als zu seinen "Last Christmas"-Zeiten. Auch wenn er schon damals lieber mit Jungs rodeln gegangen ist ...

Hätte ich es mitbekommen, wäre mein Kommentar:"Wen kümmert's"?
Auch habe ich von der Musik nichts mitbekommen.
Hätte ich sie gehört, wäre mein Kommentar:"Wen kümmert's"?
Da hat ein junger Mann einen über den Durst getrunken: "Wen kümmert's"?
Ob ich hier schreibe oder nicht:"Wen kümmert's"?
Johannes