Biometrie: Die Sicherheit des Clubgängers in Dänemark
Mit Biometrie gegen den internationalen Terrorismus, so lautete doch die umwerfende Idee?! Und weil diese Praxis offenbar die Welt zu einem besseren Ort gemacht hat, sollen nun biometrische Daten die Sicherheit im Nachtclub gewähren: Biometrische Einlasskontrolle in dänischen Nachtclubs, so lautete die Überschrift einer Meldung vom vergangenen Freitag auf Heise Online.
Sie,die dänischen Nachtclub-Betreiber, wollen damit die Gewalttäter besser identifizieren. "Die Datenschützer haben dafür grünes Licht gegeben", berichtet die Tageszeitung Stuttgarter Nachrichten. Weiter heißt es dort, dass es tatsächlich in der Kopenhagener Nachtwelt oft zu Schlägereien kommt und selbst ein guter Türsteher könne sich nicht immer an alle Störenfriede erinnern.
Das dänische Nachtleben scheint also ein Hexenkessel voller Gefahren zu sein. Demnach sind die Türsteher unglaublich überfordert. Die einzige Lösung: der endgültige Überwachungsstaat! Die Frage, warum es so viel und so regelmäßig Ärger gibt, will wohl keiner lösen.
Vielleicht sollte man in Zukunft auch beim Einlass in Supermärkten, die Fingerabdrücke entnehmen und ein schickes Foto knipsen, damit die Diebe besser identifiziert werden; oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, damit notorische Schwarzfahrer in Zukunft zu Fuß laufen müssen. -
Da sag ich nur: Bullshit!
(Der Fairness halber muss erwähnt werden, dass nicht alle Clubbetreiber dieser Praxis zustimmen wollen/werden.)

