Die Welt sagt leise 'Servus'...
Geschrieben Mi, 8. Jul. 2009 7:18 von Lydia Hase in Poparazzi
Die Welt, sie hat ihn doch geliebt: Michael Jackson, einer der größten und zugleich umstrittensten
Entertainer der Geschichte. Gestern erwiesen ihm Fans und Familie die letzte Ehre. Zehntausende versammelten sich dazu im Staples Centre in Los Angeles, Millionen vor den Bildschirmen. Jackos Trauerfeier brach alle TV-Rekorde und eines ist sicher: dem King of Pop hätte das Spektakel gefallen. In einem goldenen, mit Rosen verziertem Sarg wurde sein Leichnam in die Halle getragen. Ein Gospelchor sang, Szenen aus Jacksons Leben wurden auf eine Leinwand projiziert und Rapperin Queen Latifah sprach wohl allen Anwesenden aus den Herzen, als sie sagte:
"Michael war der größte Star auf Erden (...). Wenn er tanzte, dann fühlten wir uns nie weit weg, sondern waren da, ganz nahe."
Insbesondere die Black Community hatte sich zu Jackos Abschied versammelt: Usher, Jennifer Hudson, Lionel Richie, die Basketballstars Kobe Bryant und Magic Johnson, Motown-Gründer Berry Gordy - nur Barack Obama war der Einladung nicht gefolgt. Vermutlich aus Sicherheitsgründen.
Doch die von der Stadt Los Angeles befürchteten Aufständen der Fans, die keine Eintrittskarte mehr bekommen hatten, blieb aus. Friedlich und würdevoll ging die Trauerfeier über die Bühne. Es gab keine Elefantenparade, keine Jacko-Gegner, keine Deborah Rowe, die von den Paparazzi in der Luft zerissen wurde, keine Hollywoodstars, die die Zeremonie zur Bewerbung ihrer Tribute-Singles nutzten. Alle Bedenken wurden zerstreut und die Welt hielt für einen Augenblick den Atem an, als Michaels elfjährige Tochter Paris ins Mikrofon schluchzte: "Er war der beste Vater. Ich wollte nur sagen, dass ich ihn so sehr liebe."
Einzig der Bruder von Michael richtete kritische Worte an Trauergäste und Fernsehzuschauer: "Wir werden nie verstehen, was du alles erleiden musstest. (...) Man hat dich verurteilt, ist über dich hergezogen. Wie viel kann ein Mensch aushalten? Vielleicht lassen sie jetzt endlich von dir ab."
Harte, aber wahre Worte? Das muss nun jeder für sich selbst entscheiden.
Rest in Peace, Michael.
"Michael war der größte Star auf Erden (...). Wenn er tanzte, dann fühlten wir uns nie weit weg, sondern waren da, ganz nahe."
Insbesondere die Black Community hatte sich zu Jackos Abschied versammelt: Usher, Jennifer Hudson, Lionel Richie, die Basketballstars Kobe Bryant und Magic Johnson, Motown-Gründer Berry Gordy - nur Barack Obama war der Einladung nicht gefolgt. Vermutlich aus Sicherheitsgründen.
Doch die von der Stadt Los Angeles befürchteten Aufständen der Fans, die keine Eintrittskarte mehr bekommen hatten, blieb aus. Friedlich und würdevoll ging die Trauerfeier über die Bühne. Es gab keine Elefantenparade, keine Jacko-Gegner, keine Deborah Rowe, die von den Paparazzi in der Luft zerissen wurde, keine Hollywoodstars, die die Zeremonie zur Bewerbung ihrer Tribute-Singles nutzten. Alle Bedenken wurden zerstreut und die Welt hielt für einen Augenblick den Atem an, als Michaels elfjährige Tochter Paris ins Mikrofon schluchzte: "Er war der beste Vater. Ich wollte nur sagen, dass ich ihn so sehr liebe."
Einzig der Bruder von Michael richtete kritische Worte an Trauergäste und Fernsehzuschauer: "Wir werden nie verstehen, was du alles erleiden musstest. (...) Man hat dich verurteilt, ist über dich hergezogen. Wie viel kann ein Mensch aushalten? Vielleicht lassen sie jetzt endlich von dir ab."
Harte, aber wahre Worte? Das muss nun jeder für sich selbst entscheiden.
Rest in Peace, Michael.
